Pressespiegel

Die vier Posaunen erzeugten ein hochexplosives "Trombonefire". So gab es die Gelegenheit, vier Virtuosen in ihrem ganz persönlichen Zugang zur Posaune zu vergleichen.
Neuburger Rundschau Nov. 2003
...im Neuburger "Birdland" entfachte die siebenköpfige Formation "Trombonefire" - mit vier Posaunisten - ein Feuer, an dem sich jeder auf seine Art erwärmen konnte. Mal still vor sich hinlodernd, mal von der aus vier Bläsern bestehenden Frontlinie ausgehend einen Flächenbrand verursachend, der auch auf die drei übrigen Musiker und auf das Publikum übergriff...
Donaukurier, Nov. 2003
...Furios variiert....
SZ Extra, über die CD "Different Moods", Nov. 2003
Die vier Posaunisten entfachten ein Feuerwerk aus satten Bläsersätzen und virtuosen Soli. Mal glaubte man einen Posaunenchor zu hören, mal war es der schmetternde Posaunensatz einer Big Band. Und das alles mit ausgefeilter Dynamik vom Pianissimo bis zum Fortissimo.... Es bleibt zu wünschen, daß es gelingt, das Feuer von "Trombonefire" noch lange am Brennen zu halten, so dass man die Gruppe auch in Zukunft wieder hören kann...
Nürtinger Zeitung Nov. 2003
Trombonefire bringt Jazz-Weltklasse ins Marktoberdorfer "mobilé" ...was für eine Posaunisten-Phalanx hat Herrlich auf die Beine gestellt! Sie verschrieb sich ganz den Klangwundern der Zugposaune mit drei Tenorstimmen und einer Bassposaune und lotete all ihre Jazz-Qualitäten aus: vom hauchzarten Samtklang über die unwiderstehlich voluminöse Tonfülle bis zum überwältigendem growlig fetten Anschub.
Marktoberdorfer Anzeiger, Nov. 2003
Die feierliche Mehrstimmigkeit eines Posaunenchores mit dem satten Klang des dunklen Blechsatzes führt Johannes Herrlich in seinemSeptett Trombonefire zusammen. Die Individualität der 4 Posaunisten und die Homogenität des Satzes mit Schwebungen und Reibungen bestimmen den einmaligen, kraftvollen Gruppencharakter, der dem Namen Trombonefire alle Ehre macht.
Jazzpodium, Okt. 2001
..bereits diese vier Posaunen produzieren einen Ensembleklang, der nur als himmlisch bezeichnet werden kann. Trombonefire brilliert mit traumhaft schwebenden Klangflächen und wunderbar geschmeidigen Bläser Sätzen, nach denen man auf der Stelle süchtig werden könnte. Jazz als Handwerk, das weit über sich hinaus weist.
Süddeutsche Zeitung Münchner Kultur, Sept 2001
Insgesamt macht gerade der kraftvolle Gruppencharakter von vier Posaunen die Besonderheit des Klangbildes von "Trombonefire" aus.
Die Welt, Sept. 2001
Die Künstler wiesen sich immer wieder als Könner aus, die mehrstimmigen Posaunensätze kamen harmonisch, die Unisono-Parts exakt, und auch die Begleitung der Rhythmusgruppe zeigte sich aufmerksam und phantasievoll wie das gesamte Repertoire der erfahrenen Musiker.
Burgthanner Anzeiger, Sept. 2001
Es trötet gurgelt schmettert und schmatzt das es eine Wonne ist, wenn die vier Posaunisten von Trombonefire begleitet von Piano, Bass und Schlagzeug loslegen. So ergab sich ein Jazzabend der Sonderklasse, bei dem die Posaunisten gekonnte Wechsel einzelner Stimmen hören liessen und das warme kraftvolle Posaunenfeuer mal in saubern, trockenen Tönen, mal in schmetternden Sätzen und knackigen Salven lodern liessen.
Fürther Nachrichten, Sept. 2001
Welch imposantes Bild: Vier aus jener Gattung, die nicht nur im Jazz ein unbegründbares Exotendasein fristen. Mächtige Klangmonster, die im Tutti so furchteinflößend wirken, wie eine herannahende Elefantenherde. Und schließlich die Körper dahinter: Gertenschlanke, springlebendige Schwergewichte des europäischen Jazz, jeder für sich gleichfalls die Ausnahme der gültigen Musikerregel, alle zusammen aber eine selten zuvor gehörte Ballung aus überschäumender Kreativität und berstender Energie. "Trombonefire". Wenn ein Bandname irgendwann mal das gehalten hat, was er zuvor vollmundig versprach, dann bei diesem Konzert im Neuburger "Birdland"-Jazzclub. Feuerstößen gleich, schickt die Posaunen-Quadriga ihre verschachtelten Sätze und grummelnden Soli in den Hofapothekenkeller. Manchmal, da scheint es sogar, als würde man den Soundtrack für ein Naturereignis live miterleben. Mitten im Auditorium zischen Geysire im swingenden Uptempo aus dem Boden, glühend heiße Magma quält sich zäh wie der dickflüssiger Blues durch die Stuhlreihen.
Donaukurier, R. Köchl, 20.02.2001
Das Konzert bot wirklich alles, was vier Posaunen herzugeben vermögen: Wuchtige Tutti, bei denen die Zuhörer sich festhalten mussten um nicht aus den Schuhen geblasen zu werden, wechselten sich ab mit virtuosen Soli und jeder Menge Finessen..... Engagierte Duelle mit - statt der Klinge - gekreuztem Posaunenzug zogen die hellauf begeisteren Zuhörer ebenso in ihren Bann wie die swingende Homogenität der Band, die Mehrstimmigkeit und satten Klang perfekt vereinte...... Das Septett spielt gegen Ende seiner Tour sehr geschlossen und beflügelt sich gegenseitig in freundschaftlich geführtem Wettstreit zu echten Höchstleistungen. Trombonefire bietet ehrliche klare Handmade-Musik, die nirgends auf irgendwelche Gimmicks zurückgreifen muss, weil sie darauf vertrauen kann, dass hier Musiker aufeinandertreffen, die zu den derzeit Besten ihrer Zunft zählen.
Neuburger Rundschau, 19.02.2001
Ein Posaunenfeuerwerk erster Güte erlebten die Gäste der Künstlerwerkstatt mit Trombonefire einem Septett erstklassiger Spitzenmusiker um den Bandleader Johannes Herrlich. Als wahrer Glücksgriff Herrlichs erwies sich die Zusammenstellung der 1999 gegründeten Formation, die ein grossartiges Konzept präsentierte, dessen Funke sofort auf die begeisterten Pfaffenhofener Jazzfans übersprang......
Pfaffenhofener Kurier, 15.02.2001
Obwohl alle einen Haufen anderer Verpflichtungen haben, sind sie doch bei diesem Projekt hörbar mit Herzblut bei der Sache. Keine Session war hier also zu erleben, sondern ein wohl einstudiertes, glänzend ausarrangiertes Konzert. Welcher Big Band-artige Druck, welche Dynamik und welcher Klangfarbenreichtum von diesem Septett ausgehen kann, belegen schon Standards wie "Caravan" oder der knallharte Reißer "Big Alice" von Don Pullen. Fast noch besser ließen sich alle Möglichkeiten der Posaune aber bei eigenen Titeln der zahlreichen Komponisten in der Truppe ausloten.......Zweifellos ist Trombonefire damit eines der derzeit interessantesten und vielversprechendsten Projekte selbst im internationalen Maßstab.
Süddeutsche Zeitung Kultur, 14.02.2001
Die Zuhörer im vollbesetzten Wiley-Club waren Zeuge eines hochkarätigen Konzertes. Das Publikum war restlos begeistert. Eine bunte Mischung aus knackigen Sätzen und zahlreichen ausgedehnten Soli gab Gelegenheit, die Spielweisen und Klangideale der Posaunisten zu vergleichen...
Südwestpresse Ulm, 30.01.2001
Ein Feuerwerk für die Posaune... ein großartiger Jazzabend an dem sicher nicht nur Jazz-Fans Gefallen finden können... ein faszinierend vielseitiges Posaunenquartett – das weißgott ein Posaunen-Feuerwerk erster Güte erzeugt...
Süddeutsche Zeitung Kultur, 14.11.2000
"Trombonefire" eine aus hochrangigen deutschen Jazzmusikern bestehende Formation spielte in Neu Ulm. Zu Hören gab es vorwiegend eigene Kompositionen und Arrangements, welche bei den zahlreich erschienenen Zuhören großen Anklang fanden. Von beginn an agierte die Band mit geschlossenem Klangbild und swingendem Metrum. Mit flüssigen Phrasierungen und mit warmer Tongebung in jeder Lage präsentierten sich die vier Posaunisten in dieser bestens besetzten Band mit wunderbarem Jazzfeeling.
Schwäbische Zeitung, 31.03.2000
– Die Herrscher der tiefen Töne unter sich – Ein Jazzabend der Extraklasse gab es mit der Posaunenband Trombonefire im Neu Ulmer Cafe d´Art. Der Funke sprang auch gleich aufs Publikum über. Das Repertoire der Band ist sehr abwechslungsreich und ausgewogen. Die vier Posaunisten hatten reichlich Gelegenheit solistisch zu brillieren und ihr Satzspiel vorzuführen. Knackig aber fein austariert feuerten sie ihre Salven ohne Verstärker über die Zuhörer hinweg. Diese genossen den abend sichtlich und forderten reichlich Zugaben.
Südwestpresse Ulm, 31.03.2000
– Satter Posaunenklang läßt Jazztone erbeben – Ein Konzert der besonderen Art gab es vergangenen Freitag im Jazztone in Lörrach. Trombonefire war angekündigt und in der Tat, vier veritable Musiker, allesamt Meister ihres Instruments, brachten die Wände des Clublokals mit dem satten Sound von vier Posaunen zum erbeben. Immerhin, ein ungewöhnliches Experiment, auf das sich Johannes Herrlich, inzwischen schon ein Jazzmusiker mit Reputation auf Deutschlands Bühnen, und seine drei Kollegen eingelassen haben. Zwar ganz in der Tradition dessen, was in den 50er Jahren mit "Jay & Kai" so ruhmreich begann, hat Herrlich diesen Stil weiterentwickelt und aufgefrischt.
Oberbadisches Volksblatt, Lörrach, 28.03.2000
Sie wurden als Master ihres Instruments vorgestellt, und wurden dieser Ankündigung auch mehr als gerecht: vier Posaunisten der internationalen Sonderklasse, die sich unter der Bezeichnung Trombonefire zusammengefunden haben und ihrem Namen alle Ehre machten. Dem Gründer Johannes Herrlich ist mit der Zusammenstellung ein Glücksgriff gelungen. In der Hochachtung vor wunderschönen, vielstimmigen Arrangements, bei denen alle wärme und Kraft des Posaunenklangs in nahezu sakralen Momenten verschmolz, mischte sich das Vergnügen über schmetternde prasselnde, gurgelnde, trötende und schmatzende Tongemälde von erhabener Ausdruckskraft. "Trombonefire" hat im Hirsch ein Feuer entfacht, das in der Erinnerung der Fans noch lange weiter glühen wird.
Moosburger Nachrichten, 3.11.1999
Ein Septett aus erstklassigen Spitzenmusikern sollte an diesem Abend als Johannes Herrlich presents Trombonefire auf der Bühne des Gasthauses Hirsch stehen und ein wahres Posaunenfeuerwerk entfachen. ...vertrackte Eigenkompositionen und dazugehörige klanggewaltige Arrangements... Jeder Künstler präsentierte sich - trotz des geschlossenen Ensemblespiels- mit seiner ureigenen individuellen Spielart. Ein großartiges Konzept das die Zuhörer begeistern konnte.
Süddeutsche Zeitung Feuilleton, 3.11.1999